Die klinische Psychologie und Psychotherapie kennt, anders als z.B. die Ingenieurwissenschaften, keine allgemein gültige und akzeptierte Lehre. Vielmehr existieren nebeneinander eine Reihe sehr unterschiedlicher und einander widersprechender Ansätze, z.B. die Tiefenpsychologie, die Verhaltenstherapie oder die Humanistische Psychotherapie. Insofern wird jedes psychotherapeutische Verfahren immer auch Widerspruch und Kritik von sogenannten Experten erfahren. Durch die Arbeit mit dem schwer erklärlichen Aufstellungsphänomen setzt sich die Aufstellungsarbeit natürlich immer der Kritik streng naturwissenschaftlich orientierter Sichtweisen aus, genau wie etwa die Homöopathie oder die Akupunktur. Gleichzeitig wird die Aufstellungsarbeit in den letzten Jahren in Fachkreisen zunehmend interessiert und offen diskutiert und v.a. in vielen unterschiedlichsten Zusammenhängen angewandt. In vielen psychotherapeutischen und beratungsbezogenen Studiengängen, Aus- und Weiterbildungen werden Grundgedanken und Elemente der Aufstellungsarbeit zunehmend berücksichtigt. International entwickelt sich die Aufstellungsarbeit schneller, als jemals irgendein psychotherapeutisches Verfahren vor ihr. In vielen Ländern in allen Erdteilen gibt es bereits Weiterbildungs-Institute. Es gibt universitäre Diplom-Studiengänge zur Aufstellungsarbeit. In Russland z.B. gehört sie zu den staatlich wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahren.

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